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Enzym = Ferment. Enzyme sind körpereigene Stoffe, die den Ablauf biochemischer Vorgänge im Körper steuern.

 

In der Regel beschleunigt (katalysiert) jedes Enzym hochspezifisch eine ganz bestimmte biochemische Reaktion oder eine Gruppe eng verwandter Reaktionen. Fehlt ein bestimmtes Enzym, so kann die davon betroffene biochemische Reaktion meist nicht mehr stattfinden. Der Name der meisten Enzyme besteht aus dem Namen der Ausgangssubstanz (Substrat) der beschleunigten chemischen Reaktion (z. B. Stärke = Amylum), gefolgt von der Nachsilbe ‚–ase’ (Stärke spaltendes Enzym = Amylase).

Enzyme kommen in allen Lebewesen vor. In unserem Körper spielen die körpereigenen Enzyme eine wichtige Rolle und sind unter anderem für den Abbau von Nahrung verantwortlich.

 

Biotechnologisch hergestellte Enzyme werden in der Industrie als hochaktive Zusätze* verwendet.

    

Seit den Sechzigerjahren werden sie industriell aus Pilzen und Bakterien gewonnen.



Seit den Achtzigerjahren werden viele Enzyme mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen produziert und in der Wasch- und Reinigungsmittelindustrie, Lebensmittelverarbeitung (Käseherstellung, Milchverarbeitung, Backwaren, Stärke- und Getränkeindustrie), als Futtermittelzusatz, in der Textil-, Leder-, Papier- und auch der Kosmetikindustrie eingesetzt.

*Das Gesetz schreibt keine Deklaration für in Lebensmittel eingesetzte Enzyme vor, da diese als «biologisch abbaubare Hilfsstoffe» definiert werden (und nicht als «deklarationspflichtige Zusatzstoffe»).